Dorfgemeinschaft Welferode

Welferode. Ein Stadtteil der Kreisstadt Homberg (Efze) im Schwalm-Eder-Kreis, Nordhessen.

Dorfgemeinschaftshaus

Das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) wurde Ende der 1970er erbaut und wird seit 2018 von der Dorfgemeinschaft in Eigenregie betrieben. Dies bedeutet, dass Einnahmen aus dem Betrieb an den Verein „Dorfgemeinschaft Welferode – Bewährtes erhalten, Zukunft gestalten e.V.“ gehen, gleichzeitig aber auch die Kosten des Betriebs durch den Verein getragen werden müssen: insbesondere Nebenkosten für Strom, Heizöl und Wasser, die über den Sockelbetrag, den die Stadt jährlich bezahlt, hinausgehen.

Im DGH findet neben privaten Festen und Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft auch alle 14 Tage ein von der Dorfgemeinschaft initiiertes Dorfcafé statt, zu dem insbesondere Ältere aus dem Dorf gerne kommen und sich austauschen.

Der Standort ist, zwischen den beiden Teilen des Dorfes, optimal und auch die Raumaufteilung ist großzügig. Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen sind möglich. Zudem ist die barrierefreie Gestaltung gerade für die Nutzung durch ältere Menschen von Vorteil. Im Außenbereich gibt es ausreichend Parkplätze und der Kinderspielplatz, der bei Festen gerne genutzt wird, ist nicht weit entfernt.

Mit der geplanten Sanierung des Gebäudes soll eine energetische Sanierung erfolgen.

Quelle: akp_Stadtplanung + Regionalentwicklung

Hausverwaltung

Wenn Sie Interesse an einer Buchung unseres Dorfgemeinschaftshauses haben, wenden Sie sich bitte an:

Tanja Möller

Blumenweg 3

34576 Homberg/Efze

Tel.: 05685/1874

Weitere Informationen bzw. erforderliche PDF-Dokumente:

Belegungsplan:

Kleiner geschichtlicher Rückblick

Bereits in den 1920er Jahren entstanden Dorfgemeinschaftshäuser im Gebiet des heutigen Landes Baden-Württemberg zur Strukturstärkung im ländlichen Raum.

In Hessen übernahm August Franke (SPD) diese Idee und errichtete 1950 das erste DGH in Haldorf (Edermünde).

Die Errichtung von Dorfgemeinschaftshäusern (ländlicher Raum) sowie von Bürgerhäusern (Kleinstädte) war ein Kernpunkt des zu Beginn der 1950er Jahre aufgestellten sogenannten Hessenplans unter Federführung des damaligen hessischen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn. Ziel dieser Einrichtungen war zum einen die Schaffung von Räumen für kulturelles Leben, was zum einen schlicht und einfach eine Kneipe bedeuten konnte, im weiteren Sinne vor allem aber Räume für Vereine.

Namentlich genannt werden sollten hier die so genannten Landfrauenverbände, die ab Beginn der 1950er Jahre praktisch flächendeckend entstanden und sich von Landwirtschaft und Haushalt über Theater- und Kinobesuche bis hin zur Traditionspflege und Heimatgeschichte mittlerweile vielerorts zu einem selbstbewussten und keinesfalls angestaubten Mittelpunkt des dörflichen Lebens entwickelt haben.

Sie waren Standort für Gemeinschaftswaschanlagen, Tiefkühlräume, Nähstuben und andere Gemeinschaftseinrichtungen sowie Veranstaltungsort für kulturelle und Vereinsaktivitäten sowie Familienfeiern.

Oft war auch ein moderneres Backhaus angegliedert oder integriert. Viele Dorfgemeinschaftshäuser waren Standort der Dorfbücherei. Vielfach wurden sie räumlich mit anderen Gemeinschaftseinrichtungen wie Feuerwehrstützpunkten, Kindergärten o. ä. verbunden.

Heute bestehen in Hessen flächendeckend ca. 1500 Dorfgemeinschafts­häuser.

Quelle: Internet/Wikipedia

Fotos: Rolf Walter

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